19. Dezember 2010 at 13:45
· Filed under Bizarres, Online-Hilfen · Posted by Daniel
Aktuell helfe ich dabei eine globale Facebook Page zu betreuen. Das Wort global fällt dabei leicht im Zusammenhang, da nun mittlerweile mehr als 500 Millionen Menschen in dem sozialen Netzwerk angemeldet sind und nunmehr 60% der Benutzer außerhalb der USA angesiedelt sind. In der Tat kommt der Grossteil der Fans unserer Page aus verschiedenen Ländern von Türkei bis Frankreich und Indonesien bis Serbien. Der Austausch wird hierdurch selbstverständlich interessanter in dem viele verschiedenen Kulturen ihre Meinungen austauschen. Allerdings wird der Diskurs auch schwieriger, weil die meisten Beteiligten nicht in ihrer Muttersprache kommunizieren können, sondern sich mit der Page und Internet-dominierenden Sprache Englisch anfreunden müssen.
Teil der Moderation ist es Kommentare und Diskussion unter den Fans anzuregen. Aus diesem Grund werden gerne Fragen verwendet, welche eine imminente Antwort herauslocken. Dies lässt sich schnell feststellen dadurch, dass einige Fans wieder schnell in ihre Muttersprache zurück fallen. Wir können also festhalten, dass wenn man nicht in einer Fremdsprache „drin“ ist, bei Reflex-Antworten seine Muttersprache verwendet.
Hier beginnt der zweite spaßige Teil der Moderation. Die Sprache muss reguliert werden. Regulation bedeutet in diesem Zusammenhang, dass Schimpfwörter, Beleidigungen und generell obszöne Sprache nicht geduldet und nach Identifizierung gelöscht werden. Aufgrund der internationalen Zusammensetzung der Seite, treffen wir zwanglos auf zahlreiche Sprachen. Viele der Sprachen können wir durch unsere eigenen Kenntnisse verstehen und überprüfen. Bei anderen jedoch müssen wir uns kleinen Hilfsmitteln bedienen, wie z.B. Google Translator.
Durch das Arbeiten mit Google Translator bin ich auf folgende Spielerei getroffen, die ich jedem empfehlen kann, einmal auszuprobieren. Viel Spaß!!
Hier klicken und auf das Hörensymbol klicken
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3. Dezember 2010 at 12:06
· Filed under Austausch, Online-Hilfen, Studium · Posted by Daniel
Im Zusammenhang mit dem Internet ist vor allem in den letzten Jahren ein Wort immer sehr häufig gefallen: Social Media. Wikipedia definiert Social Media wie folgt:
„Als Social Media (auch Soziale Medien) werden Soziale Netzwerke und Netzgemeinschaften verstanden, die als Plattform zum gegenseitigen Austausch von Meinungen, Eindrücken und Erfahrungen dienen.“
Die Paradebeispiele sind Facebook und Twitter welche inzwischen weltweit und durch sämtliche Altersgruppen hinweg Bekanntheit und Verwendung gefunden haben. Facebook selber hat inzwischen mehr als 500 Millionen Benutzer.
Wie in der Definition zu lesen handelt es sich vormerklich um eine Plattform zum gegenseitigen Austausch – Austausch von Meinungen, Eindrücken und Erfahrungen mit Menschen aus der ganzen Welt. Das klingt doch ideal für Sprachenlernende! Konversation mit Muttersprachlern aufnehmen ohne die Zeit und das Geld zu investieren dort hin zu reisen. Weitere Sprachlernende finden und sich über Lerntipps austauschen. Die Verwendung von Social Media fuer Fremdsprachen scheint wie gemacht.
Genau aus diesem Grund ist es ein Teil des Curriculum an der University of South Carolina in den USA. Die Professoren Lara Ducate und Lara Lomicka Andersen helfen ihren Studenten Kontakt mit Muttersprachlern über Twitter zu knüpfen. Partnerschulen im selben Land oder fremden Ländern können im Nu entstehen und die Konversation erfolgt über die Social Media Plattform. Speziell die Kürze der Nachrichten über Twitter (140 Zeichen) scheint besonders motivierend für die Studenten laut Andersen, da es einfacher zu formulieren ist und Spaß macht. Als Konsequenz entsteht eine bessere flotte Diskussion mit den dem Gegenüber.
Des Weiteren bieten Sprachenspezifische Gruppen auf Facebook ebenso die Möglichkeit, sich mit Gleichen zu vereinen und gemeinsam an den Fremdsprachenkenntnissen zu basteln.
Ich kann dies nur empfehlen!!!
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29. November 2010 at 21:29
· Filed under Austausch, Sprachenvorteile · Posted by Daniel
Obwohl der Wettbewerb bereits seit 2 Monaten sein Tore für Einreichungen geöffnet hat, so bin ich erst vergangene Woche durch einen kleinen Onlineartikel der Sueddeutschen darauf aufmerksam geworden. Tongue Stories – Wettbewerb für Sprachgeschichten lautet der Name des großen Sprachenprojekts der Europäischen Kommission. Die EU besteht mittlerweile aus 27 Staaten mit 23 verschiedenen Amtssprachen. Um ein einheitliches Europa zu schaffen, dass sich gegenseitig unterstützt, zusammenhält und Probleme löst, müssen sich die Menschen verständigen können. Der beschriebene Wettbewerb ruft alle über 18 Jahren dazu auf einen Beitrag zu kreieren, welche Vorteile es hat, eine Fremdsprache zu beherrschen.
Einreichungen können entweder als Video oder Audio, als auch als Bild erfolgen und müssen während der Einreichungsphase bis zum 31. Januar 2011 der Europäischen Kommission vorliegen. In der folgenden öffentlichen Abstimmungsrunde dürfen dann 3 Stimmen abgegeben werden. Zusammen mit der Jury des Veranstalters werden insgesamt 31 nationale Sieger erkoren, welche zur Preisverleihung in Brüssel, im Rahmen des Europatags am 10. Mai 2011, eingeladen werden.
Es handelt sich hierbei um eine tolle Initiative, wie ich finde, die Sprachen lernen mit Spaß und Kreativität verknüpft. Zum Einen erleichtert dies ersteres und zum anderen motiviert man somit auch reservierte Menschen den europäischen Multikulturcharakter persönlich mitzugestalten. Ich empfehle allen Lesern die Seite zu besuchen und sich auch die einen oder anderen Einträge anzuschauen. Es lohnt sich.
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21. November 2010 at 13:02
· Filed under Studium · Posted by Daniel
Die Gründe, ein Fernstudium aufzunehmen, sind vielfältig. Meist entscheidet man sich dafür aufgrund einer bestehenden Berufstätigkeit. Der Lebensunterhalt ist zu bestreiten, eine Familie ist zu ernähren, der gewohnte Lebensstandard soll beibehalten werden … So unterschiedlich die Hintergründe sind, ein Fernstudium aufzunehmen, so vielfältig sind die Angebote der Bildungsträger für Fernstudiengänge. Fast alle Studiengänge, die man im klassischen Präsenzstudium belegen kann, sind heute als Fernstudium am Markt vertreten. Die entsprechenden Bildungsträger sind hervorragend qualifiziert und meist mehrfach zertifiziert, so dass an der Qualifikation des Fernstudiums keinerlei Zweifel besteht. Letztlich darf sich derjenige, der ein Fernstudium erfolgreich abgeschlossen hat, glücklich schätzen und kann zu Recht stolz auf sich sein. Dies gilt umso mehr, wenn ein Fernstudium ohne Abi abgeschlossen wurde. Hier sind die Möglichkeiten etwas eingeschränkter.
Fernstudium ohne Abi – Was ist möglich?
Möchte man ein Fernstudium ohne Abitur aufnehmen, dann gilt es zunächst, die Zugangsvoraussetzungen des Studiengangs zu klären. Wenn ein Studiengang mit dem regulären Abschluss des Diploms, des Bachelors oder des Masters endet, dann ist meist eine Allgemeine oder zumindest eine Fachhochschulreife erforderlich. Allerdings bieten einige Bildungsträger auch explizit ein reguläres Fernstudium ohne Abitur an, bei dem die nicht vorhandene Hochschulreife durch andersartige Qualifikationen ersetzt werden muss.
Diese Qualifikationen bestehen in der Regel in einer abgeschlossenen einschlägigen Berufsausbildung und einer mehrjährigen Berufserfahrung. Ebenso ist häufig noch eine Aufnahmeprüfung abzulegen und zu bestehen, in der zum Beispiel allgemeine Kenntnisse in Mathematik und Deutsch nachzuweisen sind. Ganz ohne solche Prüfungen geht es kaum, denn es muss dem Bildungsträger aufgezeigt werden, dass ein Bildungsstand vorhanden ist, der die Aufnahme und den erfolgreichen Abschluss des Fernstudiums auch ohne Abitur realistisch erscheinen lässt.
Durchhaltevermögen ist angesagt – Gerade bei einem Fernstudium ohne Abi
Eine gesunde Portion Durchhaltevermögen sowie Disziplin und die Fähigkeit, sich immer wieder selbst zu motivieren, sind zwingend erforderlich, wenn man ein Fernstudium erfolgreich abschließen will. Dies gilt umso mehr bei einem Fernstudium ohne Abi, das schon durch die Aufnahmeprüfung zur Herausforderung werden kann. Allerdings soll man sich keinesfalls entmutigen lassen, denn diese Öffnung des Studiums ist auch von der Politik durchaus gewünscht, so dass man diese Chance auf jeden Fall nutzen sollte.
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12. November 2010 at 11:51
· Filed under Business, Sprachenvorteile · Posted by Daniel
Aktuell findet das G20 Summit der 19 wirtschaftsstärksten Länder der Welt und entsprechendem Vertreter der EU in Seoul statt. Die Staatsoberhäupter, Finanzminister und respektiven Bankpräsidenten reisen aus diesem Zweck in die südkoreanische Hauptstadt. Aufgrund der hohen Internationalität sollte es niemanden verwundern, dass hier insgesamt mehr als 14 verschiedene Sprachwelten aufeinander treffen und dies zählt noch nicht einmal die lokalen Dialekte.
Aus diesem Grund werden, wie bei anderen großen, internationalen, politischen Ereignissen auch, viele Übersetzter eingesetzt. Es sind 42 in Südkorea, drei davon Koreaner und weitere 18 sind auf Abruf parat sollten mehr benötigt werden. Die Koreanischen Übersetzer sind in diesem Zusammenhang dafür verantwortlich, Englisch zu Koreanische und vice versa zu übersetzen. Interessant wird es, wenn der südkoreanische Präsident Lee Myung-bak spricht. Sein Koreanisch wird zunächst ins Englische übersetzt, bevor weitere Übersetzungen fortgehend dem Englischen entnommen werden.
Da die offizielle Sprache dem Gastgeber angepasst wird, verläuft es anders wenn andere Staaten das Wort ergreifen. Die Rede wird umgehend ins Koreanische übersetzt, bevor weitere Fremdsprachen aus dem Koreanischen abgeleitet werden.
Die Arbeit der Übersetzter muss in schnellster Zeit und höchster Exaktheit erfolgen, so dass keine Missverständnisse verstehen. Ein tolles Spektakel für alle Fremdsprachenlernende und angehende Übersetzer.
Alle Daten sind aus diesem Artikel der Korea Times.
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22. Oktober 2010 at 14:19
· Filed under Bizarres, Sprachenvorteile · Posted by Daniel
In vergangenen Blog-Einträgen habe ich schon öfter auf die Relevanz von Sprachen aufmerksam gemacht, wenn es darum geht, neue Sachen zu lernen oder Problem zu konfrontieren. In diesem Zusammenhang habe ich nun eine Kollektione von Studien gefunden, orchestriert bei Lera Boroditsky, welche assistierende Professorin in Psychologie, Neurowissenschaft, und Symbolische Systeme an der Stanford Universität ist. Sie hat sich ausführlich mit der philosophischen Frage beschäftigt, ob Sprachen unsere Denkweise diktieren oder zumindest beeinflussen. Persönlich sieht sie die Fähigkeit eine Sprache zu sprechen als wichtigste kognitive Qualität des Menschen an. Nicht nur werden soziale Beziehungen geknüpft und gepflegt, ohne Sprachen wäre ein Leben undenkbar.
Beispiele aus ihrer Forschung zeigen differenzierende Denkmuster aufgrund von Sprachen in verschiedenen Bereichen. Am Beispiel einer Aboriginie Kommune wird deutlich, wie dies Einfluss auf die Orientierung nehmen kann. An Stelle von rechts, links, oben und unten werden im Stamm der Kuuk Thaaryorre die Himmelsrichtungen verwendet. Somit sehen Instruktionen beispielsweise wie folgt aus: „Kannst du bitte ein wenig westlich rücken?“ „Das Regal muss noch ein wenig nordöstlich stehen“. Was sich im ersten Moment für uns unnatürlich anhört, ist die Norm dort. Diese Form zu Sprechen hat in Folge-Studien gezeigt dass Mitglieder der Kuuk Thaaryorre ein viel besseres Orientierungsverständnis als Englischsprachige Menschen haben.
Weiter Sprachnovitäten im Grieschichen und Mandarin zeigen ähnliche Muster einer anderen Denkweise. Darauhin hat Frau Boroditsky englische Muttersprachler fremdsprachige Redewendungen beigebracht mit dem überraschen Ergebnis, dass sich nach mehrmaligen Gebrauch die Denkmuster in die respektive Richtung verschoben haben.
Neue Sprachen lernen ist somit auch immer eine neue Art zu denken. Toll!
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13. August 2010 at 10:16
· Filed under Online-Hilfen, Persönliches · Posted by Daniel
Seit einigen Monaten helfe ich jemandem sich Schritt für Schritt an die deutsche Sprache heran zu tasten. Die Idee lautete, dass ich jeden Tag eine deutschen Satz oder ein deutsche Vokabel kommuniziere. Was anfangs ein kleiner Gag schien, entpuppt sich mittlerweile als beachtliche Ansammlung von Wörtern, Floskeln und Formulierungen. Der Umfang hört sich gering an und der schiere Sprachschatz des Deutschen, sollte Grundlage genug bieten, täglich etwas anzulernen.
Wo fängt man jedoch an, wenn man bei Null startet? Der Schwerpunkt lag und liegt nachwievor darin, Deutsch lediglich umgänglich in SMS, E-Mails oder kleinen Gesprächen nutzen zu können. Somit haben sich die ersten Wochen auf Begrüßungen und Verabschiedungen, sowie weiteren dialogorientierten Sprachgebrauch konzentriert. Schnell folgten Verbindungswörter und auch erste Präsenz-Konjugationen erhielten Eintritt. All dies durch eine Vokabel bzw. Einen Satz pro Tag.
Reflektierend vom Lernenden sei noch zu erwähnen, dass sie dadurch eine interessante Neugier aufbaut. Jeder Tag birgt eine Überraschung, da nicht bekannt ist, was die heutige Vokabel beinhaltet, und der Wortschatz steigert sich anfangs wohlgemerkt nur langsam. Dies spiegelt sich dann in zusätzlicher Motivation für den Lehrenden wider. Zusätzlich versuchen wir bekannte Wörter auch in unsere Konversationen einzubinden, so dass der Umgang damit vertrauter und somit flüssiger wird.
Ein einfacher und spaßiger Weg Grundlagen für eine Sprache zu erlernen, bevor ein möglicher Sprachkurs die Feinheiten übernimmt. Anregungen für Themen und Grammatik gibt es auf diesen Seiten. Hier und hier.
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9. August 2010 at 09:53
· Filed under Bizarres, Sprachenvorteile · Posted by Daniel
Ich wurde vergangene Woche von einer Kollegin auf einen amüsanten Videoclip bei Youtube aufmerksam gemacht. Bei dem Video handelt es sich um einen niederländischen Werbespot mit dem generischen Titel „The worlds funniest commercial“. Soweit diese Aussage doch im Auge des Betrachters liegt, muss ich zugeben, dass der 42-Sekunden Spot doch zumindest ein Schmunzeln auf die Lippen zaubert. Die Synopsis lautet wie folgt:
Eine Familie mit 2 Kindern steigt in ihr Auto und der Vater schaltet das Radio an. Aus dem Radio erschallt obszöne Musik. Dies meint man zumindest, bevor die gesamte Familie beginnt sich rhythmisch zum Lied zu bewegen. Die Auflösung des kuriosen Spiels folgt prompt nachdem die Familie das Auto in Gang setzt und „Engels leren?“ (niederländisch für ‚Englisch lernen?‘) auf dem Bildschirm erscheint. Nun wird klar, dass es den Familienmitgliedern an Fremdsprachenkenntnissen fehlte, um die Songtexte zu verstehen.
Bei dem Werbespot handelt es sich somit selbstverständlich um eine Sprachschule, welche auf ihre Dienste aufmerksam machen möchte und dies äußerst humorvoll tut. Zwei weitere implizierte Bedeutungen sind ebenfalls heraus zu lesen. Zum einen wird die Bedeutung der Englischen Sprache hervor gehoben, welche speziell in der modernen Popmusik fast ausschließlich Verwendung findet und somit essentiell für Musikliebhaber sein sollte. Zum anderen wird eine Situation offen gelegt, die wohl jedem passieren kann, der im Ausland ist und die Sprache nicht beherrscht. Naivität kann also für guten Humor sorgen.
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1. August 2010 at 16:40
· Filed under Bizarres, Sprachenvorteile · Posted by Daniel
In den vergangenen Wochen habe ich mich vorwiegend Themen gewidmet, die sich mit den zusätzlichen Vorteilen beschäftigen, welche das Erlernen einer Fremdsprache mit sich bringt. Auch für den heutigen Blogeintrag habe ich etwas gefunden, was mich in meiner allgemeinen positiven Einstellung gegenüber Fremdsprachen bestätigt. Eine gemeinschaftliche Studie an britischen und einer finnischen Universität haben interessante Ergebnisse hervorgebracht. Wie Cinthia Briseno in ihrem Artikel über Hirnforschung auf Spiegel Online zusammenfasst. Anhand von Analysen mit 872 Gehirnen von Verstorbenen haben die Wissenschaftler erkannt, dass sich die Chance mit Demenz zu erkranken mit jedem weiteren persönlichen Weiterbildungsjahr reduzieren.
Selbstverständlich muss das nun nicht heißen, dass man bis zum Lebensende tagtäglich die Vokabelhefte und Grammatikbücher durchwälzen muss, jedoch bieten Fremdsprachen die Möglichkeit kognitiv auf Trab zu bleiben und somit etwas für seine Gesundheit tun. Tatsächlich werden Pausen, selbst von Freizeitaktivitäten, empfohlen, damit sich der Körper besser auf die neuen Herausforderungen einstellen kann. Als adaptives Wesen besitzen wir die Fähigkeiten dazu, müssen aber nichts desto trotz durch eine Lernperiode. Gehirnforderung und –Förderung auch außerhalb des Job bleibt jedoch sehr wichtig, wie weitere Studien beweisen die eine kausale Verbindung zwischen körperlicher und geistiger Betätigung und dem Risiko an Alzheimer zu erkranken erkannt haben.
Bücher, Sport, Reisen, Instrumente lernen sind auch alles ebenbürtige Freizeitaktivitäten, welche zu ähnlichen Resultaten führen. Ein gesunder Mix ist somit wahrscheinlich die beste Option. Lernen Sie für Job, für Freunde, für Ausland und Reisen, aber wie einmal wieder gezeigt, lernen Sie vor allem für sich selbst. Nicht zu letzt, weil es sie gesund hält
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24. Juli 2010 at 10:20
· Filed under Bizarres · Posted by Daniel
Ein weni
g Allgemeinwissen, dass niemanden überraschen sollte, lautet wie folgt: Menschen, welche ein Instrument spielen, haben ein besseres und aufmerksameres Gehör. Soweit so gut. Was hat das mit Sprachen zu tun fragen Sie sich jetzt. Ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung berichtet von einer Studie an einer amerikanischen Universität, welche belegt, dass die kontinuierliche Verbesserung des Gehörsinns durch das Spielen eines Instrumentes, ebenso zusätzliche kognitive Merkmale belebt. Im gewöhnlichen Alltag wissen sich somit Musiker besser akustische Informationen zuzuordnen und zu verarbeiten. Zu akustischen Informationen gehört selbstverständlich auch die Sprache. Ein Resultat zusammengefasst im Artikel bringt es genauer auf den Punkt.
So täten sich Musiker unter anderem leichter, die Tonstrukturen von Fremdsprachen zu erlernen und gesprochene Sprache aus Umgebungslärm herauszufiltern -…
Dies sind beides, zwei interessante Ergebnisse der Studie und hilfreich für Sprachanfänger. Nicht nur steigt die Fähigkeit sich phonetisch der Sprache besser nähern zu können, sondern ebenso ergibt sich ein Vorteil in den Anwendungssituation für Fremdsprachen. Ausländische Cafés oder Restaurants, gefüllt mit Leuten und Musik, stellen weniger Hindernisse für den geschulten Musiker dar. Vielleicht nicht für alle überraschende Ergebnisse, da das Musizieren schon seit längerem mit höherer Intelligenz assoziiert wird, allerdings überzeugen diese Erkenntnisse auch mich, nochmal die alte Blockflöte aus der Kommode zu holen. Wer weiß, möglicherweise helfen die ein oder anderen Tonleitern ja umgehend beim nächsten Diktat oder Gespräch im Pub.
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