13. August 2010 at 10:16
· Filed under Online-Hilfen, Persönliches · Posted by Daniel
Seit einigen Monaten helfe ich jemandem sich Schritt für Schritt an die deutsche Sprache heran zu tasten. Die Idee lautete, dass ich jeden Tag eine deutschen Satz oder ein deutsche Vokabel kommuniziere. Was anfangs ein kleiner Gag schien, entpuppt sich mittlerweile als beachtliche Ansammlung von Wörtern, Floskeln und Formulierungen. Der Umfang hört sich gering an und der schiere Sprachschatz des Deutschen, sollte Grundlage genug bieten, täglich etwas anzulernen.
Wo fängt man jedoch an, wenn man bei Null startet? Der Schwerpunkt lag und liegt nachwievor darin, Deutsch lediglich umgänglich in SMS, E-Mails oder kleinen Gesprächen nutzen zu können. Somit haben sich die ersten Wochen auf Begrüßungen und Verabschiedungen, sowie weiteren dialogorientierten Sprachgebrauch konzentriert. Schnell folgten Verbindungswörter und auch erste Präsenz-Konjugationen erhielten Eintritt. All dies durch eine Vokabel bzw. Einen Satz pro Tag.
Reflektierend vom Lernenden sei noch zu erwähnen, dass sie dadurch eine interessante Neugier aufbaut. Jeder Tag birgt eine Überraschung, da nicht bekannt ist, was die heutige Vokabel beinhaltet, und der Wortschatz steigert sich anfangs wohlgemerkt nur langsam. Dies spiegelt sich dann in zusätzlicher Motivation für den Lehrenden wider. Zusätzlich versuchen wir bekannte Wörter auch in unsere Konversationen einzubinden, so dass der Umgang damit vertrauter und somit flüssiger wird.
Ein einfacher und spaßiger Weg Grundlagen für eine Sprache zu erlernen, bevor ein möglicher Sprachkurs die Feinheiten übernimmt. Anregungen für Themen und Grammatik gibt es auf diesen Seiten. Hier und hier.
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9. August 2010 at 09:53
· Filed under Bizarres, Sprachenvorteile · Posted by Daniel
Ich wurde vergangene Woche von einer Kollegin auf einen amüsanten Videoclip bei Youtube aufmerksam gemacht. Bei dem Video handelt es sich um einen niederländischen Werbespot mit dem generischen Titel „The worlds funniest commercial“. Soweit diese Aussage doch im Auge des Betrachters liegt, muss ich zugeben, dass der 42-Sekunden Spot doch zumindest ein Schmunzeln auf die Lippen zaubert. Die Synopsis lautet wie folgt:
Eine Familie mit 2 Kindern steigt in ihr Auto und der Vater schaltet das Radio an. Aus dem Radio erschallt obszöne Musik. Dies meint man zumindest, bevor die gesamte Familie beginnt sich rhythmisch zum Lied zu bewegen. Die Auflösung des kuriosen Spiels folgt prompt nachdem die Familie das Auto in Gang setzt und „Engels leren?“ (niederländisch für ‚Englisch lernen?‘) auf dem Bildschirm erscheint. Nun wird klar, dass es den Familienmitgliedern an Fremdsprachenkenntnissen fehlte, um die Songtexte zu verstehen.
Bei dem Werbespot handelt es sich somit selbstverständlich um eine Sprachschule, welche auf ihre Dienste aufmerksam machen möchte und dies äußerst humorvoll tut. Zwei weitere implizierte Bedeutungen sind ebenfalls heraus zu lesen. Zum einen wird die Bedeutung der Englischen Sprache hervor gehoben, welche speziell in der modernen Popmusik fast ausschließlich Verwendung findet und somit essentiell für Musikliebhaber sein sollte. Zum anderen wird eine Situation offen gelegt, die wohl jedem passieren kann, der im Ausland ist und die Sprache nicht beherrscht. Naivität kann also für guten Humor sorgen.
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1. August 2010 at 16:40
· Filed under Bizarres, Sprachenvorteile · Posted by Daniel
In den vergangenen Wochen habe ich mich vorwiegend Themen gewidmet, die sich mit den zusätzlichen Vorteilen beschäftigen, welche das Erlernen einer Fremdsprache mit sich bringt. Auch für den heutigen Blogeintrag habe ich etwas gefunden, was mich in meiner allgemeinen positiven Einstellung gegenüber Fremdsprachen bestätigt. Eine gemeinschaftliche Studie an britischen und einer finnischen Universität haben interessante Ergebnisse hervorgebracht. Wie Cinthia Briseno in ihrem Artikel über Hirnforschung auf Spiegel Online zusammenfasst. Anhand von Analysen mit 872 Gehirnen von Verstorbenen haben die Wissenschaftler erkannt, dass sich die Chance mit Demenz zu erkranken mit jedem weiteren persönlichen Weiterbildungsjahr reduzieren.
Selbstverständlich muss das nun nicht heißen, dass man bis zum Lebensende tagtäglich die Vokabelhefte und Grammatikbücher durchwälzen muss, jedoch bieten Fremdsprachen die Möglichkeit kognitiv auf Trab zu bleiben und somit etwas für seine Gesundheit tun. Tatsächlich werden Pausen, selbst von Freizeitaktivitäten, empfohlen, damit sich der Körper besser auf die neuen Herausforderungen einstellen kann. Als adaptives Wesen besitzen wir die Fähigkeiten dazu, müssen aber nichts desto trotz durch eine Lernperiode. Gehirnforderung und –Förderung auch außerhalb des Job bleibt jedoch sehr wichtig, wie weitere Studien beweisen die eine kausale Verbindung zwischen körperlicher und geistiger Betätigung und dem Risiko an Alzheimer zu erkranken erkannt haben.
Bücher, Sport, Reisen, Instrumente lernen sind auch alles ebenbürtige Freizeitaktivitäten, welche zu ähnlichen Resultaten führen. Ein gesunder Mix ist somit wahrscheinlich die beste Option. Lernen Sie für Job, für Freunde, für Ausland und Reisen, aber wie einmal wieder gezeigt, lernen Sie vor allem für sich selbst. Nicht zu letzt, weil es sie gesund hält
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24. Juli 2010 at 10:20
· Filed under Bizarres · Posted by Daniel
Ein weni
g Allgemeinwissen, dass niemanden überraschen sollte, lautet wie folgt: Menschen, welche ein Instrument spielen, haben ein besseres und aufmerksameres Gehör. Soweit so gut. Was hat das mit Sprachen zu tun fragen Sie sich jetzt. Ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung berichtet von einer Studie an einer amerikanischen Universität, welche belegt, dass die kontinuierliche Verbesserung des Gehörsinns durch das Spielen eines Instrumentes, ebenso zusätzliche kognitive Merkmale belebt. Im gewöhnlichen Alltag wissen sich somit Musiker besser akustische Informationen zuzuordnen und zu verarbeiten. Zu akustischen Informationen gehört selbstverständlich auch die Sprache. Ein Resultat zusammengefasst im Artikel bringt es genauer auf den Punkt.
So täten sich Musiker unter anderem leichter, die Tonstrukturen von Fremdsprachen zu erlernen und gesprochene Sprache aus Umgebungslärm herauszufiltern -…
Dies sind beides, zwei interessante Ergebnisse der Studie und hilfreich für Sprachanfänger. Nicht nur steigt die Fähigkeit sich phonetisch der Sprache besser nähern zu können, sondern ebenso ergibt sich ein Vorteil in den Anwendungssituation für Fremdsprachen. Ausländische Cafés oder Restaurants, gefüllt mit Leuten und Musik, stellen weniger Hindernisse für den geschulten Musiker dar. Vielleicht nicht für alle überraschende Ergebnisse, da das Musizieren schon seit längerem mit höherer Intelligenz assoziiert wird, allerdings überzeugen diese Erkenntnisse auch mich, nochmal die alte Blockflöte aus der Kommode zu holen. Wer weiß, möglicherweise helfen die ein oder anderen Tonleitern ja umgehend beim nächsten Diktat oder Gespräch im Pub.
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16. Juli 2010 at 10:18
· Filed under Bizarres, Sprachenvorteile · Posted by Daniel
Die Fussball-Weltmeisterschaft ist vorbei und viele Zeitungen und ihre respektiven Internetpräsenzen werden vermutlich wieder ruhiger, wenn es darum geht die ausländische Presse zu zitieren. Bei sportlichen Großturnieren ist es ein beliebtes Mittel, um Meinungen und Stimmen aus anderen Ländern einzufangen und dabei, wie der letzte Eintrag erläuterte, eine andere Perspektive auf ein bekanntes Licht zu werfen. Selbstverständlich handelt es sich hierbei um eine zügige Prozessabwicklung, damit idealerweise schon am gleichen Tag mit den deutschen Schlagzeilen, die internationalen Zeilen zum Vergleich hergezogen werden können. Das es dabei möglicherweise zu merkwürdigen Übersetzungen kommen kann, mag dem ein oder anderen aufmerksamen Leser schon aufgefallen sein.
Ein Parade-Beispiel dafür hat Lukas Heinser für den Bildblog vergangene Woche geschildert. Nachdem, für deutsche Fans, enttäuschendem Ergebnis im Halbfinale gegen Spanien, tauchte folgender Übersetzung eines New York Times Artikels zum Spiel auf:
„Der Patient Spanien serviert einen K.o.“
Eine Aussage, welche beim ersten Lesen nicht sofort für Verwirrung stiften muss, sollte jedoch spätestens beim zweiten Blick ein Runzeln auf der Stirn verursachen. Patient Spanien? Warum Patient? Wie Lukas Heinser sarkastisch bemerkt, kann sich wohl kaum um die eigentliche Mannschaft handeln, welche topfit und ohne Verletzungssorgen (einzige Ausnahme, ein angeschlagener Fernando Torres) in das Spiel gegangen ist. Statt nun nach weiteren Interpretationen für die Metapher zu suchen, könnte es einfacher sein, sich dem Originalartikel der New York Times zu widmen.
„Patient Spain delivers a Knockout.“
Ahhh! Nicht der Patient Spanien, sondern vielmehr das geduldige Spanien, welches sich nicht von der deutschen Abwehr hat frustrieren lassen und konzentriert bis zum siegreichen Kopfballtor von Puyol 15 Minuten vor Spielschluss weiter spielte. Das macht mehr Sinn.
Beim nächsten internationalen Pressespiegel mal genauer hinschauen und prüfen, ob sich nicht wieder ein Fauxpas eingeschlichen hat.
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9. Juli 2010 at 11:02
· Filed under Sprachenvorteile · Posted by Daniel
Es wurde zuletzt eine Studie der Amerikanischen Universität in Sharjah (Vereinigte Arabische Emirate) veröffentlicht, welche unter der Obhut von Anatoliy Kharkhurin zeigt, wie die kreative Leistung von mehrsprachig sprechenden Testpersonen, die von einsprachigen übersteigt. Die Eigenschaft zwei oder mehr Sprachen sprechen zu können (in der eigentlichen Studie wurden Bilinguale gegen Monolinguale verglichen, s. Hier) fruchtet in innovativere und schärfere Problemlösung. Dabei sind es vor allem die zusätzlichen kognitiven Fähigkeiten, erlernt und vorhanden durch die zusätzliche Sprache, welche es mehrsprachig sprechenden Menschen ermöglicht, Probleme aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten und somit kreativere Lösungsvorschläge hervorzubringen. Natürlich ist dies besonders hilfreich in IQ-Tests, so dass es niemanden verwundern sollte, dass Herr Kharkurin zum Entschluss kommt, dass, in seinem Fall, Bilinguale besser bei Intelligenztests abschneiden, also effektiv schlauer sind.
Selbige Erfahrung habe ich auch schon gemacht im Rahmen meiner Universitätszeit hier in London. Aufgrund der hohen Internationalität des Instituts findet man sich tagtäglich mit Gesprächspartnern aus der UK, Indien, den USA, Australien oder dem Nahen Osten im Gespräch. Kulturelle Unterschiede und Besonderheiten kommen dann schnell an die Vorfront und erweitern den eigenen Horizont bezüglich fremder Sitten. Dies wird besonders interessant wenn man reflektiert bekommt, wie die persönlichen Angewohnheiten oder heimatische Politik im Ausland wahrgenommen werden. Ein völlig anderes Bild entsteht, was einem hilft selbst bekannte Muster kritischer zu beäugen. Die Grundvoraussetzung für diesen wie auch den folgenden Fall, ist die Beherrschung einer Fremdsprache, welche die Kommunikation ermöglicht. Ich empfehle zunehmend ausländische Tageszeitungen, da sie auf der einen Seite ein toller Spiegel der örtlichen Kultur sind und des weiteren ein zweites oder drittes Licht auf bekannte Probleme werfen. Somit erweitert man auch seine eigenen Möglichkeiten und wie Herr Kharkurin heraus fand, wird man zusätzlich schlauer.
Wenn das keine Motivation ist noch heute mit einer neuen Fremdsprache zu beginnen oder eingerostete Kenntnisse wieder aufzufrischen, dann weiß ich auch nicht. Auf geht’s und noch heute die Bücher und Vokabellisten wieder herausholen, oder hier mit uns in Kontakt treten.
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25. Juni 2010 at 17:31
· Filed under Online-Hilfen · Posted by Daniel
Beim
Versuch meine Französischkenntnisse auch außerhalb der Universität weiter zu verbessern, habe ich über die Gesamtlernsituation reflektiert und mir ist aufgefallen, dass es durchaus möglich ist seine Sprachkenntnisse aufzuwerten und dabei die einer weiteren zu verfeinern. In meinem Fall zum Beispiel, habe ich die vergangenen Jahre Französisch in einem englischen Sprachumfeld gelernt. Beides Fremdsprachen für mich, so ermöglichten meine besseren Englischkenntnisse jedoch diese Situation. Das interessante dabei ist, dass ich somit nicht nur wie geplant kontinuierlich mein Französisch, sondern eben so punktuell mein Englisch verbessern konnte. Dies entspricht der Idee, dass man am besten prüfen kann, ob man etwas gelernt hat, wenn man es jemanden anderem beibringt. Dabei wird man mit Fragen konfrontiert, die einem selber wohl möglich nicht in den Sinn kommen würden und somit wird festgestellt, ob das Konzept auch zu 100% verstanden ist. Ähnlich geht es beim Fremdsprachenerwerb in einer bereits bekannten, weiteren Fremdsprache zu. Neue Sprichwörter und Vokabeln sind nicht nur Anhaltspunkte und potentielle Eselsbrücken, sondern geben auch einen Perspektivwechsel für die bessere Fremdsprache.
Ein weiterer Pluspunkt dieses Konzeptes ist die Möglichkeit, fremdsprachige Webseiten als zusätzliches Hilfsmittel zu benutzen. Ich habe in der Vergangenheit gerne auf BBC Languages zurückgegriffen. Viele Sprachen haben individuelle Seiten mit tollen Rubriken wie z.B. „Cool German“ für Slang Wörter, „Deutsch Plus“ für Situationslernen und aktuelle Themen wie Fussball-Special zur WM.
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18. Juni 2010 at 11:34
· Filed under Bizarres · Posted by Daniel
Ein höchst interessanter Artikel erschien diese Woche auf der Guardian Webseite, hochwertige britische Tageszeitung, und ich empfehle jedem der Englisch spricht, sich diesen einmal durchzulesen. Der Journalist und Autor des Buches „Who are we – and should it matter in the 21st century?” Gary Younge diskutiert die Signifikanz von Sprachen während der letzten und auch diesem Jahrhundert. Ausgangspunkt des Artikels ist die kürzliche Parlamentswahl in Belgien, welche die nationalistische Neu-Flämische Allianz (NVA) als stärkste politische Kraft etablierte. Hauptagendapunkt der NVA ist die Unabhängigkeit von Flandern, dem holländischen Dialekt sprechenden Teil Belgiens (mehr dazu hier). In einem Land wie Belgien mit 3 verschiedenen Amtssprachen wird eine Sprache schnell zum Politikum.
Younge zeigt weiter wie historisch gesehen, Sprachen ein politisches Instrument waren, welches Nationalitäten aufgesetzt bekamen und nicht wie man meinen sollte, erschufen. Deutlich wird das durch Beispiele aus Italien, wo zum Zeitpunkt der Vereinigung und Auserkorung Italiens nur etwa 2,5% der Bevölkerung Italienisch sprachen und dies jedoch zur Amtssprache wurde. Ebenso sprachen nur 12-13% der Franzosen korrektes Französisch zur Zeit der französischen Revolution. Selbst heute finden sich noch solche Fälle, wie Belgien zeigt. Aber auch Spanien hat neben dem offiziellen Spanisch, drei weitere regionale Dialekte (Katalanisch, Baskisch und Galicisch) welche ihre Anhänger haben und nicht zuletzt durch politische Auftritte ihre eigene Vormachtstellung verdeutlichen möchten.
Vielleicht werde ich mir auch das Buch zulegen. Auf jeden Fall wird hier ein sehr interessanter Aspekt von Sprachen besprochen, dem viele (auch ich) wahrscheinlich nichtswissend gegenüber standen. Selten hat mich zumindest ein Artikel so wachgerückelt und meine Perspektive zu Fremdsprachen in Frage gestellt.
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11. Juni 2010 at 11:04
· Filed under Austausch, Business · Posted by Daniel
Ich bin vor kurzem auf eine Initiative von der Daimler AG und Robert Bosch Stiftung in Kollaboration mit der Föderation Deutsch-Französischer Häuser aufmerksam geworden. Die Initiative nennt sich DeutschMobil und schickt junge Rektoren mit Stern-Vans durch Frankreich, um an französischen Schulen das Erlernen der deutschen Sprache zu promoten. Seit 9 Jahren findet diese Aktion jährlich statt und laut eigenen Angaben sind inzwischen 7.500 Schulen besucht worden und 460.000 Schüler haben dank der engagierten, angehenden Deutschlehrern durch Spiele, Videos und dergleichen die deutsche Sprache und Kultur besser kennengelernt.
Firmen-Gehirnwäsche im zarten Alter oder sinnvolle Ergänzung zum regulären Kurs-Curriculum an Schulen? Wie ich finde, ist letzteres der Fall. Es wurde schon öfter an dieser Stelle erwähnt, dass die Freude an Sprachen am besten in jungen Jahren entfacht wird. Die Kombination aus motivierten und ausgebildeten Muttersprachlern mit Unternehmenshilfe scheint nicht nur sinnvoll, sondern ist auch effektiv:
„An den besuchten Schulen sind die Anmeldungen für Deutsch als erste Fremdsprache bedeutend gestiegen.”
Genauso sollten Firmen jedoch auch in Ihre eigenen Kräfte investieren. Klar, ist es nicht möglich Chef-Mechaniker der neuen E-Klasse im Van drei Monate durch Frankreich zu schicken, jedoch könnte beispielsweise die Signifikanz von Fremdsprachen an hiesigen Schulen durch weltweit operierende Konzerne viel authentischer kommuniziert werden. Fremdsprachenkurse für Mitarbeiter (wie z.B. bei Language Trainers – siehe hier Liste an Unternehmen, die bereits erfolgreich Angestellte an Kursen haben teilnehmen lassen) können ebenfalls die Basis stellen für Kurztrips im globalen Firmennetzwerk oder sozialen Aktivitäten, welche die Firma im Gegenzug gut aussehen lässt.
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7. Juni 2010 at 10:58
· Filed under Online-Hilfen · Posted by Daniel
Die Debatte, ob Kinder schon in frühen Jahren Fremdsprachen lauschen sollen, um somit bilingual oder sogar trilingual aufzuwachsen gibt es schon seit Ewigkeiten. Während Sozialpsychologen davon ausgehen, dass Kinder sprachneutral zur Welt kommen und jede Sprache umgehend erlernen können, welche ihre Umwelt hergibt, sind manche Kinderpsychologen und Sprachwissenschaftler sich uneinig, ob die Aussetzung zu mehreren Sprachen in jungen Jahren nicht zu Verwirrung führt. So sollen beispielsweise die ersten Laute die Babys hergeben ein Durcheinander aus allen Sprachen sein, welche anschließend geformt durch soziale Interaktion mit Eltern und weiteren Mitmenschen zur eigentlichen Sprache hinführt. Wie es Kindern gelingt bei der Aufnahme von verschiedenen Sprachen, diese zu unterscheiden, ist mir noch unklar, jedoch habe ich folgende Seite letzte Woche entdeckt, welche bereits Kleinkindern ab drei Jahren das Erlernen und Aufbessern von Fremdsprachen näher bringt.
Auf Chillola, eine Abkürzung aus dem Englischen für „CHIldren LOve LAnguages“, stehen Zeichnungen und Fotografien sowie Audiowiedergaben zu diesen Illustrationen bereit, so dass erste und fortbildende Lernschritte in Englisch, Spanisch, Französisch, Deutsch und Italienisch gemacht werden können. Alle Materialien stehen für 3-12 Jährige bereit und bringen Kultur, Land und Sprache der respektiven Fremdsprache zum Vorschein. Die Idee stammt von Tina Jack, die aus Deutschland stammt, jedoch mittlerweile in den Staaten lebt, und auf der Suche nach guten Lernprogrammen für ihre Kinder war. Nach erfolgloser Suche hat sie sich selber an die Arbeit gemacht um Chillola auf die Beine zu stellen und somit vielen Kinder und Eltern auf der ganzen Welt (Englisch ist dabei jedoch Voraussetzung, um durch die Seite zu navigieren), eine bunte Fremdsprachenausbildung zu ermöglichen.
Hier geht es zum offiziellen Pressebericht zum Launch von Chillola.
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