3. Dezember 2010 at 12:06
· Filed under Austausch, Online-Hilfen, Studium · Posted by Daniel
Im Zusammenhang mit dem Internet ist vor allem in den letzten Jahren ein Wort immer sehr häufig gefallen: Social Media. Wikipedia definiert Social Media wie folgt:
„Als Social Media (auch Soziale Medien) werden Soziale Netzwerke und Netzgemeinschaften verstanden, die als Plattform zum gegenseitigen Austausch von Meinungen, Eindrücken und Erfahrungen dienen.“
Die Paradebeispiele sind Facebook und Twitter welche inzwischen weltweit und durch sämtliche Altersgruppen hinweg Bekanntheit und Verwendung gefunden haben. Facebook selber hat inzwischen mehr als 500 Millionen Benutzer.
Wie in der Definition zu lesen handelt es sich vormerklich um eine Plattform zum gegenseitigen Austausch – Austausch von Meinungen, Eindrücken und Erfahrungen mit Menschen aus der ganzen Welt. Das klingt doch ideal für Sprachenlernende! Konversation mit Muttersprachlern aufnehmen ohne die Zeit und das Geld zu investieren dort hin zu reisen. Weitere Sprachlernende finden und sich über Lerntipps austauschen. Die Verwendung von Social Media fuer Fremdsprachen scheint wie gemacht.
Genau aus diesem Grund ist es ein Teil des Curriculum an der University of South Carolina in den USA. Die Professoren Lara Ducate und Lara Lomicka Andersen helfen ihren Studenten Kontakt mit Muttersprachlern über Twitter zu knüpfen. Partnerschulen im selben Land oder fremden Ländern können im Nu entstehen und die Konversation erfolgt über die Social Media Plattform. Speziell die Kürze der Nachrichten über Twitter (140 Zeichen) scheint besonders motivierend für die Studenten laut Andersen, da es einfacher zu formulieren ist und Spaß macht. Als Konsequenz entsteht eine bessere flotte Diskussion mit den dem Gegenüber.
Des Weiteren bieten Sprachenspezifische Gruppen auf Facebook ebenso die Möglichkeit, sich mit Gleichen zu vereinen und gemeinsam an den Fremdsprachenkenntnissen zu basteln.
Ich kann dies nur empfehlen!!!
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29. November 2010 at 21:29
· Filed under Austausch, Sprachenvorteile · Posted by Daniel
Obwohl der Wettbewerb bereits seit 2 Monaten sein Tore für Einreichungen geöffnet hat, so bin ich erst vergangene Woche durch einen kleinen Onlineartikel der Sueddeutschen darauf aufmerksam geworden. Tongue Stories – Wettbewerb für Sprachgeschichten lautet der Name des großen Sprachenprojekts der Europäischen Kommission. Die EU besteht mittlerweile aus 27 Staaten mit 23 verschiedenen Amtssprachen. Um ein einheitliches Europa zu schaffen, dass sich gegenseitig unterstützt, zusammenhält und Probleme löst, müssen sich die Menschen verständigen können. Der beschriebene Wettbewerb ruft alle über 18 Jahren dazu auf einen Beitrag zu kreieren, welche Vorteile es hat, eine Fremdsprache zu beherrschen.
Einreichungen können entweder als Video oder Audio, als auch als Bild erfolgen und müssen während der Einreichungsphase bis zum 31. Januar 2011 der Europäischen Kommission vorliegen. In der folgenden öffentlichen Abstimmungsrunde dürfen dann 3 Stimmen abgegeben werden. Zusammen mit der Jury des Veranstalters werden insgesamt 31 nationale Sieger erkoren, welche zur Preisverleihung in Brüssel, im Rahmen des Europatags am 10. Mai 2011, eingeladen werden.
Es handelt sich hierbei um eine tolle Initiative, wie ich finde, die Sprachen lernen mit Spaß und Kreativität verknüpft. Zum Einen erleichtert dies ersteres und zum anderen motiviert man somit auch reservierte Menschen den europäischen Multikulturcharakter persönlich mitzugestalten. Ich empfehle allen Lesern die Seite zu besuchen und sich auch die einen oder anderen Einträge anzuschauen. Es lohnt sich.
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11. Juni 2010 at 11:04
· Filed under Austausch, Business · Posted by Daniel
Ich bin vor kurzem auf eine Initiative von der Daimler AG und Robert Bosch Stiftung in Kollaboration mit der Föderation Deutsch-Französischer Häuser aufmerksam geworden. Die Initiative nennt sich DeutschMobil und schickt junge Rektoren mit Stern-Vans durch Frankreich, um an französischen Schulen das Erlernen der deutschen Sprache zu promoten. Seit 9 Jahren findet diese Aktion jährlich statt und laut eigenen Angaben sind inzwischen 7.500 Schulen besucht worden und 460.000 Schüler haben dank der engagierten, angehenden Deutschlehrern durch Spiele, Videos und dergleichen die deutsche Sprache und Kultur besser kennengelernt.
Firmen-Gehirnwäsche im zarten Alter oder sinnvolle Ergänzung zum regulären Kurs-Curriculum an Schulen? Wie ich finde, ist letzteres der Fall. Es wurde schon öfter an dieser Stelle erwähnt, dass die Freude an Sprachen am besten in jungen Jahren entfacht wird. Die Kombination aus motivierten und ausgebildeten Muttersprachlern mit Unternehmenshilfe scheint nicht nur sinnvoll, sondern ist auch effektiv:
„An den besuchten Schulen sind die Anmeldungen für Deutsch als erste Fremdsprache bedeutend gestiegen.”
Genauso sollten Firmen jedoch auch in Ihre eigenen Kräfte investieren. Klar, ist es nicht möglich Chef-Mechaniker der neuen E-Klasse im Van drei Monate durch Frankreich zu schicken, jedoch könnte beispielsweise die Signifikanz von Fremdsprachen an hiesigen Schulen durch weltweit operierende Konzerne viel authentischer kommuniziert werden. Fremdsprachenkurse für Mitarbeiter (wie z.B. bei Language Trainers – siehe hier Liste an Unternehmen, die bereits erfolgreich Angestellte an Kursen haben teilnehmen lassen) können ebenfalls die Basis stellen für Kurztrips im globalen Firmennetzwerk oder sozialen Aktivitäten, welche die Firma im Gegenzug gut aussehen lässt.
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7. Mai 2010 at 11:09
· Filed under Austausch · Posted by Daniel
Vergangene Woche bin ich über einen Online-Artikel in der Aachener Zeitung gestolpert, der das Comenius-Programm der EU anhand des teilnehmenden Inda-Gymnasiums in Kornelimünster beschreibt. Anhand des Artikels kann das Programm am besten als Riesenschüleraustausch definiert werden. Innerhalb von nur zwei Jahren besuchen sich sechs Schulen aus fünf verschiedenen Ländern Europas. Nicht nur Fremdsprachenkenntnisse werden verbessert und neue interkulturelle Freundschaften werden geschlossen, sondern fremde, innereuropäische Kulturen werden ebenfalls besser kennen gelernt.
Im offiziellen Bericht der Europäischen Kommission wird das Ziel des Comenius-Programms wie folgt beschrieben:
Eingebunden in das Programm für lebenslanges Lernen, ist Comenius bestrebt, bei jungen Menschen und Lehrkräften das Wissen und das Verständnis für die Vielfalt der europäischen Kulturen, Sprachen und Werte zu fördern. Es hilft jungen Menschen beim Erwerb der grundlegenden Lebensfertigkeiten und der erforderlichen Kompetenzen für ihre Persönlichkeitsentwicklung, für eine zukünftige Beschäftigung und für eine aktive Unionsbürgerschaft.
Ich bin der Meinung, dass es sich hierbei um ein tolles Projekt handelt. Selbst früher Teilnehmer mehrerer Austauschprogramme nach Frankreich, Italien und die USA gewesen, sehe ich den Kontakt mit Muttersprachlern nach wie vor als beste Lernmethode, eine Fremdsprache zu verbessern. Hinzu kommt, was ich auch jedem Kursteilnehmer bei Language Trainers ans Herz legen kann, ist das man sich mit der Kultur der Sprache auseinander setzt. Möglicherweise war dies sogar der Ausschlaggeber überhaupt die Sprache zu lernen, nichts desto trotz bindet einen die Kultur näher an die Sprache und schafft somit einen Bezug der kontinuierlich als Motivationsschub dienen kann. Mir erscheint das Comenius-Programm eine tolle Chance, eigene Erfahrungen innerhalb Europas zu sammeln. Ich hoffe, dass die Schüler des Inda-Gymnasium hatten und werden noch schöne weitere Besuche haben und das weitere Schulen in Deutschland sich ein Beispiel daran nehmen.
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