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G20 und der Alltag von Übersetzern

Aktuell findet das G20 Summit der 19 wirtschaftsstärksten Länder der Welt und entsprechendem Vertreter der EU in Seoul statt. Die Staatsoberhäupter, Finanzminister und respektiven Bankpräsidenten reisen aus diesem Zweck in die südkoreanische Hauptstadt. Aufgrund der hohen Internationalität sollte es niemanden verwundern, dass hier insgesamt mehr als 14 verschiedene Sprachwelten aufeinander treffen und dies zählt noch nicht einmal die lokalen Dialekte.

Aus diesem Grund werden, wie bei anderen großen, internationalen, politischen Ereignissen auch, viele Übersetzter eingesetzt. Es sind 42 in Südkorea, drei davon Koreaner und weitere 18 sind auf Abruf parat sollten mehr benötigt werden. Die Koreanischen Übersetzer sind in diesem Zusammenhang dafür verantwortlich, Englisch zu Koreanische und vice versa zu übersetzen. Interessant wird es, wenn der südkoreanische Präsident Lee Myung-bak spricht. Sein Koreanisch wird zunächst ins Englische übersetzt, bevor weitere Übersetzungen fortgehend dem Englischen entnommen werden.

Da die offizielle Sprache dem Gastgeber angepasst wird, verläuft es anders wenn andere Staaten das Wort ergreifen. Die Rede wird umgehend ins Koreanische übersetzt, bevor weitere Fremdsprachen aus dem Koreanischen abgeleitet werden.

Die Arbeit der Übersetzter muss in schnellster Zeit und höchster Exaktheit erfolgen, so dass keine Missverständnisse verstehen. Ein tolles Spektakel für alle Fremdsprachenlernende und angehende Übersetzer.

Alle Daten sind aus diesem Artikel der Korea Times.

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Firmen unterstützen Fremdsprachenerwerb

Ich bin vor kurzem auf eine Initiative von der Daimler AG und Robert Bosch Stiftung in Kollaboration mit der Föderation Deutsch-Französischer Häuser aufmerksam geworden. Die Initiative nennt sich DeutschMobil und schickt junge Rektoren mit Stern-Vans durch Frankreich, um an französischen Schulen das Erlernen der deutschen Sprache zu promoten. Seit 9 Jahren findet diese Aktion jährlich statt und laut eigenen Angaben sind inzwischen 7.500 Schulen besucht worden und 460.000 Schüler haben dank der engagierten, angehenden Deutschlehrern durch Spiele, Videos und dergleichen die deutsche Sprache und Kultur besser kennengelernt.

Firmen-Gehirnwäsche im zarten Alter oder sinnvolle Ergänzung zum regulären Kurs-Curriculum an Schulen? Wie ich finde, ist letzteres der Fall. Es wurde schon öfter an dieser Stelle erwähnt, dass die Freude an Sprachen am besten in jungen Jahren entfacht wird. Die Kombination aus motivierten und ausgebildeten Muttersprachlern mit Unternehmenshilfe scheint nicht nur sinnvoll, sondern ist auch effektiv:

„An den besuchten Schulen sind die Anmeldungen für Deutsch als erste Fremdsprache bedeutend gestiegen.”

Genauso sollten Firmen jedoch auch in Ihre eigenen Kräfte investieren. Klar, ist es nicht möglich Chef-Mechaniker der neuen E-Klasse im Van drei Monate durch Frankreich zu schicken, jedoch könnte beispielsweise die Signifikanz von Fremdsprachen an hiesigen Schulen durch weltweit operierende Konzerne viel authentischer kommuniziert werden. Fremdsprachenkurse für Mitarbeiter (wie z.B. bei Language Trainers – siehe hier Liste an Unternehmen, die bereits erfolgreich Angestellte an Kursen haben teilnehmen lassen) können ebenfalls die Basis stellen für Kurztrips im globalen Firmennetzwerk oder sozialen Aktivitäten, welche die Firma im Gegenzug gut aussehen lässt.

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