Archive for Online-Hilfen

Spaß mit Sprachen

Aktuell helfe ich dabei eine globale Facebook Page zu betreuen. Das Wort global fällt dabei leicht im Zusammenhang, da nun mittlerweile mehr als 500 Millionen Menschen in dem sozialen Netzwerk angemeldet sind und nunmehr 60% der Benutzer außerhalb der USA angesiedelt sind. In der Tat kommt der Grossteil der Fans unserer Page aus verschiedenen Ländern von Türkei bis Frankreich und Indonesien bis Serbien. Der Austausch wird hierdurch selbstverständlich interessanter in dem viele verschiedenen Kulturen ihre Meinungen austauschen. Allerdings wird der Diskurs auch schwieriger, weil die meisten Beteiligten nicht in ihrer Muttersprache kommunizieren können, sondern sich mit der Page und Internet-dominierenden Sprache Englisch anfreunden müssen.

Teil der Moderation ist es Kommentare und Diskussion unter den Fans anzuregen. Aus diesem Grund werden gerne Fragen verwendet, welche eine imminente Antwort herauslocken. Dies lässt sich schnell feststellen dadurch, dass einige Fans wieder schnell in ihre Muttersprache zurück fallen. Wir können also festhalten, dass wenn man nicht in einer Fremdsprache „drin“ ist, bei Reflex-Antworten seine Muttersprache verwendet.

Hier beginnt der zweite spaßige Teil der Moderation. Die Sprache muss reguliert werden. Regulation bedeutet in diesem Zusammenhang, dass Schimpfwörter, Beleidigungen und generell obszöne Sprache nicht geduldet und nach Identifizierung gelöscht werden. Aufgrund der internationalen Zusammensetzung der Seite, treffen wir zwanglos auf zahlreiche Sprachen. Viele der Sprachen können wir durch unsere eigenen Kenntnisse verstehen und überprüfen. Bei anderen jedoch müssen wir uns kleinen Hilfsmitteln bedienen, wie z.B. Google Translator.

Durch das Arbeiten mit Google Translator bin ich auf folgende Spielerei getroffen, die ich jedem empfehlen kann, einmal auszuprobieren. Viel Spaß!!

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Social Media Helferlein

Im Zusammenhang mit dem Internet ist vor allem in den letzten Jahren ein Wort immer sehr häufig gefallen: Social Media. Wikipedia definiert Social Media wie folgt:

„Als Social Media (auch Soziale Medien) werden Soziale Netzwerke und Netzgemeinschaften verstanden, die als Plattform zum gegenseitigen Austausch von Meinungen, Eindrücken und Erfahrungen dienen.“

Die Paradebeispiele sind Facebook und Twitter welche inzwischen weltweit und durch sämtliche Altersgruppen hinweg Bekanntheit und Verwendung gefunden haben. Facebook selber hat inzwischen mehr als 500 Millionen Benutzer.

Wie in der Definition zu lesen handelt es sich vormerklich um eine Plattform zum gegenseitigen Austausch – Austausch von Meinungen, Eindrücken und Erfahrungen mit Menschen aus der ganzen Welt. Das klingt doch ideal für Sprachenlernende! Konversation mit Muttersprachlern aufnehmen ohne die Zeit und das Geld zu investieren dort hin zu reisen. Weitere Sprachlernende finden und sich über Lerntipps austauschen. Die Verwendung von Social Media fuer Fremdsprachen scheint wie gemacht.

Genau aus diesem Grund ist es ein Teil des Curriculum an der University of South Carolina in den USA. Die Professoren Lara Ducate und Lara Lomicka Andersen helfen ihren Studenten Kontakt mit Muttersprachlern über Twitter zu knüpfen. Partnerschulen im selben Land oder fremden Ländern können im Nu entstehen und die Konversation erfolgt über die Social Media Plattform. Speziell die Kürze der Nachrichten über Twitter (140 Zeichen) scheint besonders motivierend für die Studenten laut Andersen, da es einfacher zu formulieren ist und Spaß macht. Als Konsequenz entsteht eine bessere flotte Diskussion mit den dem Gegenüber.

Des Weiteren bieten Sprachenspezifische Gruppen auf Facebook ebenso die Möglichkeit, sich mit Gleichen zu vereinen und gemeinsam an den Fremdsprachenkenntnissen zu basteln.

Ich kann dies nur empfehlen!!!

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Neugierde und eine Vokabel am Tag

Seit einigen Monaten helfe ich jemandem sich Schritt für Schritt an die deutsche Sprache heran zu tasten. Die Idee lautete, dass ich jeden Tag eine deutschen Satz oder ein deutsche Vokabel kommuniziere. Was anfangs ein kleiner Gag schien, entpuppt sich mittlerweile als beachtliche Ansammlung von Wörtern, Floskeln und Formulierungen. Der Umfang hört sich gering an und der schiere Sprachschatz des Deutschen, sollte Grundlage genug bieten, täglich etwas anzulernen.

Wo fängt man jedoch an, wenn man bei Null startet? Der Schwerpunkt lag und liegt nachwievor darin, Deutsch lediglich umgänglich in SMS, E-Mails oder kleinen Gesprächen nutzen zu können. Somit haben sich die ersten Wochen auf Begrüßungen und Verabschiedungen, sowie weiteren dialogorientierten Sprachgebrauch konzentriert. Schnell folgten Verbindungswörter und auch erste Präsenz-Konjugationen erhielten Eintritt. All dies durch eine Vokabel bzw. Einen Satz pro Tag.

Reflektierend vom Lernenden sei noch zu erwähnen, dass sie dadurch eine interessante Neugier aufbaut. Jeder Tag birgt eine Überraschung, da nicht bekannt ist, was die heutige Vokabel beinhaltet, und der Wortschatz steigert sich anfangs wohlgemerkt nur langsam. Dies spiegelt sich dann in zusätzlicher Motivation für den Lehrenden wider. Zusätzlich versuchen wir bekannte Wörter auch in unsere Konversationen einzubinden, so dass der Umgang damit vertrauter und somit flüssiger wird.

Ein einfacher und spaßiger Weg Grundlagen für eine Sprache zu erlernen, bevor ein möglicher Sprachkurs die Feinheiten übernimmt. Anregungen für Themen und Grammatik gibt es auf diesen Seiten. Hier und hier.

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Doppelt Lernen

Beim Versuch meine Französischkenntnisse auch außerhalb der Universität weiter zu verbessern, habe ich über die Gesamtlernsituation reflektiert und mir ist aufgefallen, dass es durchaus möglich ist seine Sprachkenntnisse aufzuwerten und dabei die einer weiteren zu verfeinern. In meinem Fall zum Beispiel, habe ich die vergangenen Jahre Französisch in einem englischen Sprachumfeld gelernt. Beides Fremdsprachen für mich, so ermöglichten meine besseren Englischkenntnisse jedoch diese Situation. Das interessante dabei ist, dass ich somit nicht nur wie geplant kontinuierlich mein Französisch, sondern eben so punktuell mein Englisch verbessern konnte. Dies entspricht der Idee, dass man am besten prüfen kann, ob man etwas gelernt hat, wenn man es jemanden anderem beibringt. Dabei wird man mit Fragen konfrontiert, die einem selber wohl möglich nicht in den Sinn kommen würden und somit wird festgestellt, ob das Konzept auch zu 100% verstanden ist. Ähnlich geht es beim Fremdsprachenerwerb in einer bereits bekannten, weiteren Fremdsprache zu. Neue Sprichwörter und Vokabeln sind nicht nur Anhaltspunkte und potentielle Eselsbrücken, sondern geben auch einen Perspektivwechsel für die bessere Fremdsprache.

Ein weiterer Pluspunkt dieses Konzeptes ist die Möglichkeit, fremdsprachige Webseiten als zusätzliches Hilfsmittel zu benutzen. Ich habe in der Vergangenheit gerne auf BBC Languages zurückgegriffen. Viele Sprachen haben individuelle Seiten mit tollen Rubriken wie z.B. „Cool German“ für Slang Wörter, „Deutsch Plus“ für Situationslernen und aktuelle Themen wie Fussball-Special zur WM.

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Auch die Kleinen sollen lernen

Die Debatte, ob Kinder schon in frühen Jahren Fremdsprachen lauschen sollen, um somit bilingual oder sogar trilingual aufzuwachsen gibt es schon seit Ewigkeiten. Während Sozialpsychologen davon ausgehen, dass Kinder sprachneutral zur Welt kommen und jede Sprache umgehend erlernen können, welche ihre Umwelt hergibt, sind manche Kinderpsychologen und Sprachwissenschaftler sich uneinig, ob die Aussetzung zu mehreren Sprachen in jungen Jahren nicht zu Verwirrung führt. So sollen beispielsweise die ersten Laute die Babys hergeben ein Durcheinander aus allen Sprachen sein, welche anschließend geformt durch soziale Interaktion mit Eltern und weiteren Mitmenschen zur eigentlichen Sprache hinführt. Wie es Kindern gelingt bei der Aufnahme von verschiedenen Sprachen, diese zu unterscheiden, ist mir noch unklar, jedoch habe ich folgende Seite letzte Woche entdeckt, welche bereits Kleinkindern ab drei Jahren das Erlernen und Aufbessern von Fremdsprachen näher bringt.

Auf Chillola, eine Abkürzung aus dem Englischen für „CHIldren LOve LAnguages“, stehen Zeichnungen und Fotografien sowie Audiowiedergaben zu diesen Illustrationen bereit, so dass erste und fortbildende Lernschritte in Englisch, Spanisch, Französisch, Deutsch und Italienisch gemacht werden können. Alle Materialien stehen für 3-12 Jährige bereit und bringen Kultur, Land und Sprache der respektiven Fremdsprache zum Vorschein. Die Idee stammt von Tina Jack, die aus Deutschland stammt, jedoch mittlerweile in den Staaten lebt, und auf der Suche nach guten Lernprogrammen für ihre Kinder war. Nach erfolgloser Suche hat sie sich selber an die Arbeit gemacht um Chillola auf die Beine zu stellen und somit vielen Kinder und Eltern auf der ganzen Welt (Englisch ist dabei jedoch Voraussetzung, um durch die Seite zu navigieren), eine bunte Fremdsprachenausbildung zu ermöglichen.

Hier geht es zum offiziellen Pressebericht zum Launch von Chillola.

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Das größte Wörterbuch der Welt

Die Gebrüder Schroeter sind auf einer ehrenwerten und für alle Sprachenlernenden interessanten Mission. Sie haben sich zum Ziel gesetzt im Internet das größte Wörterbuch der Welt zu erstellen. Laut einem Bericht der Deutschen Welle sollen die insgesamt 5 Millionen Nutzer des Internetportals bab.la mithelfen dieses Riesenprojekt zu meistern. Getauft als das Internetportal für Sprachliebhaber kommt babla eigentlich aus dem schwedischen, eine der Sprachen mit denen die Schroeters aufgewachsen sind, und bedeutet „schwätzen“.

Neben dem sich kontinuierlich entwickelnden Wörterbuch, welches unter anderem auch Deutsch-Chinesisch, oder Italienisch-Rumänisch enthält, bietet das Sprachportal ebenso Vokabeltrainer, Tests und Spiele, welche das Erlernen einer Fremdsprache nicht nur vereinfachen, sondern auch unterhaltsam gestalten. Die Webseite ist mittlerweile in 15 Sprachen navigierbar und bietet Neulingen wie Erfahrenen eine tolle, weil interaktive Plattform ihre Fremdsprache zu verbessern. Mitgründer Thomas Schroeter fasst zusammen: „Die Begeisterung für Sprachen ist eben eine weltweite Angelegenheit“.

Solche Initiativen und Webseiten demonstrieren wieder einmal die Potenz und das Dialogpotential des Internets in Verbindung mit verschiedenen Sprachen. Hier kollaborieren Millionen Menschen unterschiedlichster Herkunft auf einer gleichen Plattform um sich untereinander zu helfen. Während das Internet die technische Basis stellt, um ein solches Projekt zu starten, so sind es doch vor allem die Fremdsprachen, welche die eigentliche Kommunikation ermöglichen. Ich kann jedem nur empfehlen mal bei bab.la vorbei zu schauen. Auch Sie kennen doch bestimmt noch ein Wort aus dem letzten Urlaub, welches unbedingt noch in das Wörterbuch gehört…

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Ersetzt Google demnächst Übersetzer?

Suchmaschinen wie Google oder Yahoo/Babelfish bieten bereits seit Jahren an, Texte oder Webseiteninhalte zu übersetzen. Was in vergangenen Jahren jedoch noch als Unterhaltungsmedium für profilierte Übersetzer galt, gewinnt mittlerweile immer mehr an Potenz und Genauigkeit. Vor allem Google hat sich zuletzt seinen Translator vorgenommen und viel Geld, Kompetenz und Arbeit in das Übersetzungsprogramm gesteckt. Es sind nunmehr Übersetzungen in 52 Sprachen möglich und ein kürzlicher Artikel in der New York Times berichtet über die Verbesserungen und stellt den Deutschen Wissenschaftler und Googlemitarbeiter Franz Och vor. Sein Kredo lautet:

“This technology can make the language barrier go away,” said Franz Och, a principal scientist at Google who leads the company’s machine translation team. “It would allow anyone to communicate with anyone else.”

Mein Test mit dem Google Translator produziert folgendes Ergebnis: „Diese Technologie macht die Sprachbarriere weg”, sagte Franz Och, Principal Scientist bei Google, die das Unternehmen die maschinelle Übersetzung Team führt. „Es würde jedermann erlauben, mit anderen zu kommunizieren.”

Wie sich zeigt ist noch nicht alles perfekt, jedoch merklich verständlich und als kleine Hilfe zwischendurch auf jeden Fall empfehlenswert. Wird es professionelle Übersetzer auf Dauer ersetzen? Weitere kontinuierliche Verbesserungen lassen es vermuten, allerdings beschreibt Hinrich Schmidt-Henkel, Chef des Übersetzerverbandes VdÜ, in einem Interview mit Buchreport.de, wie Mehrdeutigkeiten und anspruchsvoller Syntax nach wie vor eine Domäne für menschliche Übersetzungen bleibt.

Wir dürfen also zufriedenstellend festhalten, dass für uns Sprachenlernende Google Translator ein tolles Hilfsmittel für den Alltag ist, man jedoch durch das natürliche Erlernen einer Fremdsprache immer einen Vorteil gegenüber den Maschinen haben wird.

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