Archive for Studium

Nachbarschaftshilfe

Meine Nachbarin fragte mich kürzlich, ob ich ihr nicht ein Buch zum selbständigen Englischlernen empfehlen könne. Sie hatte das Fach in der Schule, aber leider ist nicht viel hängen geblieben. Als sie im Urlaub war und es mit der Kommunikation nur rudimentär klappte, bekam sie einen Motivationsschub und ist nun Feuer und Flamme.

Da ich in meiner Tätigkeit als Englischvertretungslehrer vor einiger Zeit nur einen Einblick in Englischlehrbücher für Kinder – nicht aber Erwachsene – bekommen habe, musste ich mich zunächst selbst informieren, und was liegt da näher als der Besuch in die Buchhandlung meines Vertrauens? Mit ein wenig Geld in der Tasche und dem Auftrag, ein schönes Lehrbuch auszusuchen, mache ich mich auf den Weg.

Die Luft ist stickig und trocken, der Mann neben mir schnauft erschöpft, als er in einer großen Bücherkiste wühlt. Drei Regale weiter kann sich eine kleine Rentnerin nicht zwischen zwei Spanischkursen entscheiden, die ihr die Verkäuferin ans Herz gelegt hat. Aber was soll ich erst sagen? Ich stehe wie vom Donner gerührt vor zehn Regalmetern voller Englischlehrbücher. Von Anfängerkursen über Vokabeltrainer bis Englisch für Zahnmediziner ist alles dabei. Viele dieser Sprachbücher sind großartig aufgemacht. Ach, denke ich, hätte es sowas doch zu meiner Zeit gegeben. Im Endeffekt habe ich 14 Bücher in der engeren Auswahl. Davon sprengen 7 den finanziellen Rahmen, bleiben 7 übrig.

Aus dem Augenwinkel sehe ich eine Person näher kommen. Soll ich mich vielleicht beraten lassen? Doch dabei habe ich ein ungutes Gefühl. Seit ich einmal mit einer Latzhose aus einem bekannten Bekleidungsgeschäft heraus marschiert bin und zu Hause nicht mehr wusste, warum ich dieses groteske Kleidungsstück erst gekauft habe, bin ich skeptisch geworden, was Verkaufsgespräche angeht. Ich weiche also subtil zur Seite und lege die Bücher auf den Sortierwagen. Am besten empfehle ich meiner Nachbarin einen Sprachkurs bei Language Trainers. Dort bekommt sie nicht nur wertvolle Unterrichtsmaterialien sondern noch dazu eine gründliche Sprachausbildung.

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Smart ohne Phone

Ob in der Schule, im Büro oder in den öffentlichen Verkehrsmitteln: Smartphones gehören inzwischen zum Alltag vieler Menschen. Besonders ihre verstärkte Nutzung in Schulen stellt mehr und mehr ein Problem dar. War es vor zehn Jahren noch eine Ausnahme, wenn ein Kind ein Mobiltelefon besaß, sind heute diejenigen Außenseiter, die nicht mit den neuesten Geräten, den besten Apps und den meisten Kontakten aufwarten können.

Heute sind Smartphones als ständige Begleiter verstärkt zum Problem geworden. So nutzen auch immer mehr Schüler ihre Mobiltelefone im Unterricht, wo sie tweeten, surfen und chatten. Das betrifft sowohl den Französischunterricht in Hamburg, den Physikkurs in München als auch die Kunststunde in Berlin: Denn das Phänomen ist bundesweit zu beobachten.

Studien haben gezeigt, dass die Nutzung der Smartphones im Unterricht und auch in den Pausen zu verminderter Konzentrationsfähigkeit bei den Schülern führt. Durch die permanente Beschäftigung mit den Geräten wird dem Lehrstoff zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt und die Zeiten der Erholung zwischen den Unterrichtseinheiten, die dem Gehirn eigentlich eine Auszeit ermöglichen sollen, verlieren ihre Wirkung. Das Ergebnis sind Konzentrationsstörungen und Stress. Auf lange Sicht erwartet die Schüler ein erheblicher Leistungsabfall.

Von den Leistungsbeeinträchtigungen abgesehen, erleichtern die internetfähigen Smartphones auch das Schummeln in Testsituationen. Weiterhin geschieht es immer häufiger, dass mit dem Handy aufgenommene Filme herumgereicht oder ins Netz gestellt werden – oft ohne Wissen oder Zustimmung der Gefilmten. Zwar gab es schon immer Außenseiter in Klassen, doch was einst innerhalb der Schulmauern blieb, bekommt heute durch die technischen Möglichkeiten der Smartphones mit integrierter Kamera und Internetzugang ganz andere Dimensionen.

Viele Schulen haben bereits Maßnahmen ergriffen: Von der Abgabe der Handys beim Lehrer bei Unterrichtsbeginn bis zum kompletten Handyverbot auf dem Schulgelände setzen sich Schulleiter bundesweit für bessere Lernbedingungen ein. Allerdings erkennen sie auch die Grenzen dieser Verbote: Die Nutzung moderner technischen Möglichkeiten sollte kontrolliert auch im Klassenzimmer möglich sein.

Immer mehr Pädagogen verlangen daher nach einer stärkeren Förderung der Medienkompetenz sowohl bei Kindern und Jugendlichen als auch bei Lehrern und Eltern. Konzepte zur kontrollierten Einbindung des world wide web in den Unterricht sollen eine konstruktive Nutzbarmachung der neuen Medien gewährleisten. Zudem müssen auch psychologische Themen wie Internetabhängigkeit und Mobbing angegangen werden.

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Social Media Helferlein

Im Zusammenhang mit dem Internet ist vor allem in den letzten Jahren ein Wort immer sehr häufig gefallen: Social Media. Wikipedia definiert Social Media wie folgt:

„Als Social Media (auch Soziale Medien) werden Soziale Netzwerke und Netzgemeinschaften verstanden, die als Plattform zum gegenseitigen Austausch von Meinungen, Eindrücken und Erfahrungen dienen.“

Die Paradebeispiele sind Facebook und Twitter welche inzwischen weltweit und durch sämtliche Altersgruppen hinweg Bekanntheit und Verwendung gefunden haben. Facebook selber hat inzwischen mehr als 500 Millionen Benutzer.

Wie in der Definition zu lesen handelt es sich vormerklich um eine Plattform zum gegenseitigen Austausch – Austausch von Meinungen, Eindrücken und Erfahrungen mit Menschen aus der ganzen Welt. Das klingt doch ideal für Sprachenlernende! Konversation mit Muttersprachlern aufnehmen ohne die Zeit und das Geld zu investieren dort hin zu reisen. Weitere Sprachlernende finden und sich über Lerntipps austauschen. Die Verwendung von Social Media fuer Fremdsprachen scheint wie gemacht.

Genau aus diesem Grund ist es ein Teil des Curriculum an der University of South Carolina in den USA. Die Professoren Lara Ducate und Lara Lomicka Andersen helfen ihren Studenten Kontakt mit Muttersprachlern über Twitter zu knüpfen. Partnerschulen im selben Land oder fremden Ländern können im Nu entstehen und die Konversation erfolgt über die Social Media Plattform. Speziell die Kürze der Nachrichten über Twitter (140 Zeichen) scheint besonders motivierend für die Studenten laut Andersen, da es einfacher zu formulieren ist und Spaß macht. Als Konsequenz entsteht eine bessere flotte Diskussion mit den dem Gegenüber.

Des Weiteren bieten Sprachenspezifische Gruppen auf Facebook ebenso die Möglichkeit, sich mit Gleichen zu vereinen und gemeinsam an den Fremdsprachenkenntnissen zu basteln.

Ich kann dies nur empfehlen!!!

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Fernstudium ohne Abi

Die Gründe, ein Fernstudium aufzunehmen, sind vielfältig. Meist entscheidet man sich dafür aufgrund einer bestehenden Berufstätigkeit. Der Lebensunterhalt ist zu bestreiten, eine Familie ist zu ernähren, der gewohnte Lebensstandard soll beibehalten werden … So unterschiedlich die Hintergründe sind, ein Fernstudium aufzunehmen, so vielfältig sind die Angebote der Bildungsträger für Fernstudiengänge. Fast alle Studiengänge, die man im klassischen Präsenzstudium belegen kann, sind heute als Fernstudium am Markt vertreten. Die entsprechenden Bildungsträger sind hervorragend qualifiziert und meist mehrfach zertifiziert, so dass an der Qualifikation des Fernstudiums keinerlei Zweifel besteht. Letztlich darf sich derjenige, der ein Fernstudium erfolgreich abgeschlossen hat, glücklich schätzen und kann zu Recht stolz auf sich sein. Dies gilt umso mehr, wenn ein Fernstudium ohne Abi abgeschlossen wurde. Hier sind die Möglichkeiten etwas eingeschränkter.

Fernstudium ohne Abi – Was ist möglich?

Möchte man ein Fernstudium ohne Abitur aufnehmen, dann gilt es zunächst, die Zugangsvoraussetzungen des Studiengangs zu klären. Wenn ein Studiengang mit dem regulären Abschluss des Diploms, des Bachelors oder des Masters endet, dann ist meist eine Allgemeine oder zumindest eine Fachhochschulreife erforderlich. Allerdings bieten einige Bildungsträger auch explizit ein reguläres Fernstudium ohne Abitur an, bei dem die nicht vorhandene Hochschulreife durch andersartige Qualifikationen ersetzt werden muss.
Diese Qualifikationen bestehen in der Regel in einer abgeschlossenen einschlägigen Berufsausbildung und einer mehrjährigen Berufserfahrung. Ebenso ist häufig noch eine Aufnahmeprüfung abzulegen und zu bestehen, in der zum Beispiel allgemeine Kenntnisse in Mathematik und Deutsch nachzuweisen sind. Ganz ohne solche Prüfungen geht es kaum, denn es muss dem Bildungsträger aufgezeigt werden, dass ein Bildungsstand vorhanden ist, der die Aufnahme und den erfolgreichen Abschluss des Fernstudiums auch ohne Abitur realistisch erscheinen lässt.

Durchhaltevermögen ist angesagt – Gerade bei einem Fernstudium ohne Abi

Eine gesunde Portion Durchhaltevermögen sowie Disziplin und die Fähigkeit, sich immer wieder selbst zu motivieren, sind zwingend erforderlich, wenn man ein Fernstudium erfolgreich abschließen will. Dies gilt umso mehr bei einem Fernstudium ohne Abi, das schon durch die Aufnahmeprüfung zur Herausforderung werden kann. Allerdings soll man sich keinesfalls entmutigen lassen, denn diese Öffnung des Studiums ist auch von der Politik durchaus gewünscht, so dass man diese Chance auf jeden Fall nutzen sollte.

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