30. April 2010 at 11:34
· Filed under Messen / Kongresse · Posted by Daniel
Nächste Woche steigt die 9. Konferenz für Fremdsprachen & Business Kommunikation in der internationalen Wirtschaft im Lindner Congress Hotel Düsseldorf vom 3. – 5. Mai. Die Schwerpunkte des Kongresses liegen wie jedes Jahr auf interkultureller Kommunikation und Zusammenarbeit und das nicht nur Europaweit, sondern weltweit mit speziellem Hinblick auf den Mittleren Osten, China und Lateinamerika. Zusätzliches Augenmerk wird auf das Internet und die Möglichkeiten der Sprachenweiterbildung im digitalen Bereich gelegt. Podiumsdiskussionen wie z.B. „Total digital? Die Zukunft des Sprachtrainings – Segen und Fluch der neuen Technologien“ klingen jetzt schon vielversprechend und sollten mit den vielen geplanten Workshops um Vokabeltraining und themenrelevanten Dialogen im World Café genug Gründe liefern, sich mit dem Kongress auseinander zu setzen.
Wir alle wissen, wie schwer es sein kann abseits des Berufs eine Fremdsprache zu lernen oder eine bereits vorhandene zu verbessern. Während es einigen gelingt durch die vielen, heutzutage vorhandenen Hilfsmittel, wie z.B. Online-Communities, Audio-CDs, Vokabelhefte, etc., autodidaktisch Lernerfolge zu erzielen, so vertrauen viele andere Berufstätige auf professionelle Sprachkurse unter qualifizierter Obhut. Genauso wichtig ist es jedoch auch den korrekten Umgang mit internationalen Gesprächspartnern zu kennen. Berufstätige, die täglich mit Fremdsprachen jonglieren, müssen nicht nur die passenden Vokabeln parat haben, sondern auch kulturelle Unterschiede beachten, wenn sie ausländische Geschäftsbeziehungen pflegen. Selbstverständlich können entsprechende Sprachkurse auch unter Berücksichtigung der kulturellen Differenzen bei Language Trainers gebucht werden
Hier noch ein Link zur offiziellen Pressemitteilung des Kongresses.
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23. April 2010 at 10:35
· Filed under Bizarres · Posted by Daniel
In einer Grundschule in Frankfurt wird seit neuestem Chinesisch unterrichtet. Wie einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zu entnehmen ist, haben Erstklässler die Möglichkeit Chinesisch zu lernen und zusätzlich gibt es eine Chinesisch-AG für Dritt-und Viertklässler. Die Begeisterung an der außergewöhnlichen Sprache mitsamt seiner Zeichen und Aussprache wird im Artikel von Friederike Haupt durch ein Gespräch mit einer 10-Jährigen deutlich:
„Außer ‚Hallo‘ sagen kann ich jetzt auch schon bis 19 zählen. Das haben wir bis jetzt erst gelernt – wobei: Was heißt hier ‚erst‘?“ Die ambitionierte, junge Sprachenlernende ergänzt: „Und außerdem hört sich die Sprache einfach sehr schön an.“
Statt zu diskutieren, wie sinnvoll es ist, Kinder in diesem Alter schon Fremdsprachen lernen zu lassen, finde ich es toll, einfach mal die Kinder selbst zu Wort kommen zu lassen. Und anscheinend gefällt es. Neue Sprachen könnten nicht einfacher gelernt werden, wenn natürliches Interesse dahinter steckt. Dank der Interkonnektivität des Internets ist es heutzutage auch unkompliziert Brieffreundschaften (E-Mail oder tatsächliche Briefe) ins Leben zu bringen, um somit die Fremdsprache weiter zu entfalten. Und warum müssen Kinder immer nur von Erwachsenen lernen und nicht vice versa? Vielleicht bringt die kindliche Freude am Fremdsprachen lernen auch die Eltern auf die Idee, eine neue Herausforderung aufzunehmen und dabei das Kind und sich selbst zu fördern. Gemeinsam lernt es sich immer noch am besten.
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16. April 2010 at 17:20
· Filed under Deutsche Kultur · Posted by Daniel
Laut einem Spiegel-Online Artikel lernen aktuell lediglich 15 Millionen Menschen auf der Welt Deutsch als Fremdsprache. Kolumnist Bastian Sick erörtert die Vorurteile gegenüber der Deutschen Sprache und interviewte Deutschlernende zwecks ihrer Motivation.
Komplizierte Grammatik und unharmonische Aussprache stehen dabei klassischer Musik und Studiumangebot gegenüber. Speziell die Verbreitung der deutschen Sprache scheint auf dem ersten Blick eine sofortige Einschränkung zu sein (wie hier zu sehen). Neben Deutschland selber, Österreich und der Schweiz ist die Sprache nirgends wo offizielle Sprache. Bei genauerem Hinblick wird jedoch deutlich, dass diese Konzentration auch ein Vorteil sein kann. So ist zum einen Deutsch die Sprache mit den meisten Muttersprachlern in Europa und zum anderen gehört Deutschland zu den wirtschaftlich potentesten Ländern der Welt. Schon ist der Sprache eine höhere Signifikanz gegeben.
Herrn Sicks 10 Gründe Deutsch zu lernen sehen wie folgt aus:
(1) Damit man die Texte von Tokio Hotel verstehen und phonetisch sauber mitsingen kann.
(2) Damit man Bill Kaulitz (dem Sänger von Tokio Hotel) einen Liebesbrief schreiben kann.
(3) Damit man bei deutschen Fernsehserien wie “Derrick”, “Ein Fall für zwei” und “Sturm der Liebe” nicht auf Untertitel angewiesen ist.
(4) Damit man seine Freunde durch Wörter wie “Fußballweltmeisterschaftsendrundenteilnehmer” oder “Überschallgeschwindigkeitsflugzeug” beeindrucken kann.
(5) Damit man Goethe im Original lesen kann. Und natürlich nicht nur Goethe, sondern auch alle anderen Klassiker der deutschen Dichtung, einschließlich Heinz Erhardt, Wilhelm Busch und Loriot.
(6) Damit man es als Porsche-Fahrer nicht nur allen zeigen, sondern auch noch allen sagen kann, dass der Wagen weder “Porsch” noch “Porschie” ausgesprochen wird.
(7) Damit man als Reinigungskraft in der Lage ist, gut gemeinte Hinweise zu berücksichtigen, wie man sie auf deutschen Putzmitteln findet, zum Beispiel “Augenkontakt unbedingt vermeiden!” oder “Dämpfe nicht einatmen!”
(8) Damit man bei der Bambi-Verleihung auf Deutsch sagen kann: “Ich danke meinen Eltern! Und allen Leuten von Sony Music! Und natürlich meinem Publikum! Ihr seid so wundervoll! Ich liebe euch alle!”
(9) Damit man als Journalist dem deutschen Außenminister bei einer Pressekonferenz Fragen auf Deutsch stellen kann.
(10) Damit man die Rolle des Bösewichts im nächsten James-Bond-Film bekommt.
Diese teils amüsante Konstellation lässt sich natürlich endlos fortsetzen. Wichtig ist jedoch, dass Deutsch als Sprache eine sehr große literarische Tradition besitzt, eine wahre Herausforderung für jeden Sprachliebhaber ist und zugleich bedeutendes Steckenpferd im europäischen Karrieremarkt.
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6. April 2010 at 10:25
· Filed under Online-Hilfen · Posted by Daniel
Die Gebrüder Schroeter sind auf ei
ner ehrenwerten und für alle Sprachenlernenden interessanten Mission. Sie haben sich zum Ziel gesetzt im Internet das größte Wörterbuch der Welt zu erstellen. Laut einem Bericht der Deutschen Welle sollen die insgesamt 5 Millionen Nutzer des Internetportals bab.la mithelfen dieses Riesenprojekt zu meistern. Getauft als das Internetportal für Sprachliebhaber kommt babla eigentlich aus dem schwedischen, eine der Sprachen mit denen die Schroeters aufgewachsen sind, und bedeutet „schwätzen“.
Neben dem sich kontinuierlich entwickelnden Wörterbuch, welches unter anderem auch Deutsch-Chinesisch, oder Italienisch-Rumänisch enthält, bietet das Sprachportal ebenso Vokabeltrainer, Tests und Spiele, welche das Erlernen einer Fremdsprache nicht nur vereinfachen, sondern auch unterhaltsam gestalten. Die Webseite ist mittlerweile in 15 Sprachen navigierbar und bietet Neulingen wie Erfahrenen eine tolle, weil interaktive Plattform ihre Fremdsprache zu verbessern. Mitgründer Thomas Schroeter fasst zusammen: „Die Begeisterung für Sprachen ist eben eine weltweite Angelegenheit“.
Solche Initiativen und Webseiten demonstrieren wieder einmal die Potenz und das Dialogpotential des Internets in Verbindung mit verschiedenen Sprachen. Hier kollaborieren Millionen Menschen unterschiedlichster Herkunft auf einer gleichen Plattform um sich untereinander zu helfen. Während das Internet die technische Basis stellt, um ein solches Projekt zu starten, so sind es doch vor allem die Fremdsprachen, welche die eigentliche Kommunikation ermöglichen. Ich kann jedem nur empfehlen mal bei bab.la vorbei zu schauen. Auch Sie kennen doch bestimmt noch ein Wort aus dem letzten Urlaub, welches unbedingt noch in das Wörterbuch gehört…
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26. März 2010 at 11:08
· Filed under Bizarres, Deutsche Kultur · Posted by Daniel

Kürzlich wurde Louis van Gaal, Trainer des Fussballvereins FC Bayern München, mit dem dritten Platz der Sprachwahrer 2009 ausgezeichnet. Der Verein der Sprachpflege, welcher diese Ehrung jährlich durchführt, empfand lediglich Karl-Theoder zu Guttenberg (1.) und Ulrich Wickert (2.) für besser geeignet. Die Überraschung hierbei ist, dass es sich mit Van Gaal nicht nur um einen Niederländer handelt, der für die Erhaltung der deutschen Sprache gelobt wird, sondern zusätzlich einen Fussballehrer einer internationalen Spitzenmannschaft mit Spielern aus ganz Europa und auch Südamerika. Hervorgehoben bei seiner Auszeichnung wurden vor allem die Akribik mit der er selbst sein Deutsch verbesserte, angeblich 8 Stunden täglich, und die Einführung von Deutsch als offizielle Amtssprache beim FC Bayern. Seine Begründung dafür, wie auch ein Bericht aus der Südwest Presse deutlich macht, ist, wer in Deutschland lebt und arbeitet, muss sich der Kultur anpassen. Dazu gehört selbstverständlich auch die Sprache.
Demnach müssen alle ausländischen Spieler zurück auf die Schulbank und Deutsch pauken. Eine, wie ich finde, interessante Vorgehensweise, um die Identifikation mit dem Verein zu stärken. Es zeigt abermals, dass die Verbundenheit, Kommunikation, und Gemeinschaft zu einem Gastland am einfachsten und effektivsten über das Erlernen der einheimischen Sprache führt. Van Gaal ist dabei strebsames Vorbild, wie ein Fall deutlich macht, bei dem er einen Spiegel-Reporter, welcher das Interview in Englisch oder Spanisch führen wollte, darauf hinwies, dass beide doch in Deutschland seien und somit Deutsch reden sollten.
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19. März 2010 at 12:24
· Filed under Online-Hilfen · Posted by Daniel

Suchmaschinen wie Google oder Yahoo/Babelfish bieten bereits seit Jahren an, Texte oder Webseiteninhalte zu übersetzen. Was in vergangenen Jahren jedoch noch als Unterhaltungsmedium für profilierte Übersetzer galt, gewinnt mittlerweile immer mehr an Potenz und Genauigkeit. Vor allem Google hat sich zuletzt seinen Translator vorgenommen und viel Geld, Kompetenz und Arbeit in das Übersetzungsprogramm gesteckt. Es sind nunmehr Übersetzungen in 52 Sprachen möglich und ein kürzlicher Artikel in der New York Times berichtet über die Verbesserungen und stellt den Deutschen Wissenschaftler und Googlemitarbeiter Franz Och vor. Sein Kredo lautet:
“This technology can make the language barrier go away,” said Franz Och, a principal scientist at Google who leads the company’s machine translation team. “It would allow anyone to communicate with anyone else.”
Mein Test mit dem Google Translator produziert folgendes Ergebnis: „Diese Technologie macht die Sprachbarriere weg”, sagte Franz Och, Principal Scientist bei Google, die das Unternehmen die maschinelle Übersetzung Team führt. „Es würde jedermann erlauben, mit anderen zu kommunizieren.”
Wie sich zeigt ist noch nicht alles perfekt, jedoch merklich verständlich und als kleine Hilfe zwischendurch auf jeden Fall empfehlenswert. Wird es professionelle Übersetzer auf Dauer ersetzen? Weitere kontinuierliche Verbesserungen lassen es vermuten, allerdings beschreibt Hinrich Schmidt-Henkel, Chef des Übersetzerverbandes VdÜ, in einem Interview mit Buchreport.de, wie Mehrdeutigkeiten und anspruchsvoller Syntax nach wie vor eine Domäne für menschliche Übersetzungen bleibt.
Wir dürfen also zufriedenstellend festhalten, dass für uns Sprachenlernende Google Translator ein tolles Hilfsmittel für den Alltag ist, man jedoch durch das natürliche Erlernen einer Fremdsprache immer einen Vorteil gegenüber den Maschinen haben wird.
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