{"id":463,"date":"2013-08-08T10:25:16","date_gmt":"2013-08-08T09:25:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.language-trainers.de\/blog\/?p=463"},"modified":"2013-10-01T04:25:50","modified_gmt":"2013-10-01T03:25:50","slug":"cu-vi-parolas-esperanton","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.language-trainers.de\/blog\/cu-vi-parolas-esperanton\/","title":{"rendered":"\u0108u vi parolas Esperanton?"},"content":{"rendered":"<p>Esperanto ist eine Sprache, von der ich schon immer fasziniert war und mir fest vorgenommen habe, sie einmal zu lernen. Bei Esperanto handelt es sich um eine Plansprache, sie wurde also bewusst vom Menschen erdacht und ist somit frei von Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten der nat\u00fcrlich gewachsenen Sprachen.<\/p>\n<p>Beeindruckend ist die Geschichte hinter dieser Kunstsprache. Ludwik Zamendorf, der sich selbst Doktor Esperanto nannte, begr\u00fcndete das Esperanto in den sp\u00e4ten neunziger Jahren des neunzehnten Jahrhunderts. Sein Ziel war es, eine leicht erlernbare Sprache zu entwickeln, die der V\u00f6lkerverst\u00e4ndigung dienen sollte, da er in seiner Jugend in Bia\u0142ystok<\/p>\n<p>Zeuge von Konflikten zwischen verschiedenen Volksgruppen war. Im lag daran, durch eine gemeinsame Sprache eine Verst\u00e4ndigung zwischen unterschiedlichen Menschengruppen zu erreichen. Seine Philosophie fand viele Anh\u00e4nger; zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts bildeten sich die ersten Verb\u00e4nde, erst national und dann auch weltweit. Interessant ist, dass Esperanto im Nationalsozialismus und unter Stalin verp\u00f6nt war, Verb\u00e4nde aufgel\u00f6st und ihre Mitglieder teilweise verfolgt wurden. Auch sp\u00e4ter hatte es Schwierigkeiten, in einigen L\u00e4ndern anerkannt zu werden, wuchs aber dennoch zu einer Sprache, die viele Sprecher hat, davon eine betr\u00e4chtliche Menge an Muttersprachlern.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.language-trainers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/2008_uk_flagoj1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-1024\" title=\"2008_uk_flagoj\" src=\"http:\/\/www.language-trainers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/2008_uk_flagoj1.jpg\" alt=\"\" width=\"549\" height=\"392\" srcset=\"https:\/\/www.language-trainers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/2008_uk_flagoj1.jpg 2552w, https:\/\/www.language-trainers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/2008_uk_flagoj1-300x214.jpg 300w, https:\/\/www.language-trainers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/2008_uk_flagoj1-1024x731.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 549px) 100vw, 549px\" \/><\/a>Esperanto folgt einfachen Regeln und bedient sich Wortst\u00e4mmen von bereits vorhandenen Sprachen, vor allem den romanischen. Das macht es leicht, sich Vokabeln einzupr\u00e4gen. Es hat eine einfache Grammatik und l\u00e4sst sich leicht aussprechen. Dennoch hat das Interesse an Esperanto stark nachgelassen, nachdem immer mehr Menschen auf der Welt Englisch sprechen und Esperanto in vielen L\u00e4ndern nicht als vollwertige Sprache anerkannt wird, da ihr das kulturelle Erbe fehlt.<\/p>\n<p>Was bleibt, ist jedoch das, wof\u00fcr Esperanto steht: Eine Sprache, die Welt zusammenbringen soll.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Esperanto ist eine Sprache, von der ich schon immer fasziniert war und mir fest vorgenommen habe, sie&#8230;","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[77,80,79,85,33],"tags":[129,130,128],"class_list":["post-463","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-geschichte","category-grammatik","category-sprache","category-interkulturelles","category-sprachenvorteile","tag-esperanto","tag-kunstsprache","tag-linguistik"],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.language-trainers.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/463"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.language-trainers.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.language-trainers.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.language-trainers.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.language-trainers.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=463"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.language-trainers.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/463\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1023,"href":"https:\/\/www.language-trainers.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/463\/revisions\/1023"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.language-trainers.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=463"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.language-trainers.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=463"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.language-trainers.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=463"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}