Montage sind gar nicht so schlimm

wpid-Monday-and-Therapist3.jpegJetzt schon wieder ins Büro, in die Schule, an den Schreibtisch? Dabei hatte das Wochenende doch gerade erst angefangen! Wenn ich mich in meinem sozialen Umfeld umhören würde, welcher Wochentag der verhassteste ist, dann wäre der Montag ganz zweifellos an erster Stelle. Dabei kann in so einem Wochenbeginn auch allerhand Motivationsschub stecken, auch wenn man sich das, morgens halb neun und von Arbeit und Alltagstrott umgeben, kaum vorstellen mag. Doch es gibt ein paar kleine Kniffe, die den Montag zu einem geschätzten Gefährten zu machen:

Umdenken

Anstatt Montage nur als das Ende des Wochenendes und dem Beginn einer viel zu langen Woche zu sehen, kann man es mal mit einem Perspektivwechsel versuchen, denn Montage stecken voller Potential. Sie symbolisieren einen Neubeginn und sind der perfekte Ausgangspunkt für ein neues Projekt. Übrigens: Wenn man in der Vergangenheit nachlässig war, so ist der Montag einfach der perfekte Tag dafür, sich dies zu verzeihen. Wichtig ist, fortan nach vorn zu sehen.

Planen

Legt man sich den Beginn eines Vorhabens auf den Montag, so hat man sofort das gute Gefühl, dass einem die ganze Woche zu Füßen liegt. Ganz im Sinne der effektiven Planung von Projekten ist es praktisch, sich am Montagmorgen pro Wochentag einen oder mehrere Meilensteine vorzunehmen, die man schaffen möchte. Durch diese Zwischenziele erreicht man, dass man jeden Tag Erfolgserlebnisse verspürt und umso motivierter fortfahren kann. Dabei ist es gut, immer das Ziel vor Augen zu haben. Zum Beispiel: Am Freitag werde ich diesen Aktenstapel bearbeitet oder diese Lehrbuchlektionen gelernt haben.

Fragen

Falls es zwischendurch zu Motivationseinbrüchen kommen sollte, hilft es, sich auf die am Montag gesteckten Ziele zu berufen. Fällt auch das schwer, sollte man sich wieder bewusst machen, was für einen Sinn und Zweck die Arbeit hat. Fragen wie: Was helfen mir die Spanischvokabeln überhaupt? am besten mit positiven Aussagen wie „Ich werde mich dadurch beruflich weiterentwickeln können“ oder „Dann kann ich mich im nächsten Urlaub besser verständigen“  beantworten.

Vielleicht schafft es ja der Montag schließlich doch noch, in seinem Ansehen zu steigen.

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