500px-2010_fifa_world_cup_logo_svg.pngEs ist noch nicht ganz so weit, 20 Tage sind wir noch entfernt vom sportlichen Supereignis des Jahres – der Fussballweltmeisterschaft 2010 in Südafrika. Während sich die Spieler und Trainer längst in Ihre Trainingslager begeben haben, wird es so langsam auch für uns Fans Zeit, sich vorzubereiten auf 4 Wochen Fussballkunst und tagtägliche Diskussionen über Abseitstore Tore am Abend zu vor oder Aufstellungen für das kommende Spiel. Dank international werdenden Stadtbildern oder eigenen Reisen in die Fremde während des Sommers werden solche Gespräche nicht nur in Deutsch, sondern auch in anderen Sprachen geführt. Die Euphorie, welche solche Ereignisse normalerweise umgibt, macht es einfach, Konversationen in Fremdsprachen zu führen, da gemeinsames Verständnis und große Offenheit das Miteinander beherrschen. So könnte es sich auf für Nicht-Fussballinteressierte lohnen, die ein oder andere Vokabel zum Sport zu lernen.

Für diesen Zweck gibt es nun die Babble iPhone App. Ausgerichtet für sieben Sprachen und 42 Sprachkombinationen ist jeder im Nu in der Lage, Schiedsrichterentscheidungen auf Französisch anzufechten oder Italienern die Taktik der eigenen Mannschaft zu erläutern. Wie ich meine ein tolles Programm, um vor allem im Ausland schnell Sympathien zu gewinnen oder humorvollen Wettbewerb aufkommen zu lassen. Folgende Sprachen sind in der App inklusive: Französisch, Spanisch, Italienisch, Englisch, Schwedisch und Brasilianisch (Portugiesisch). Die App gibt es hier.

Dies erinnert mich auch an ein Erlebnis im Sommer 2007, als ich mich für einige Wochenenden in Paris befand und dort ein Beachvolleyballturnier aufsuchte. Speziell die brasilianischen Fans waren sehr elektrisierend und aktiv, so dass man einfach dazu gehören wollte. Leider kannte ich zu der Zeit weder die Sprache noch die  Regeln vom Beachvolleyball, so dass eine Mischung aus Französisch und Englisch meine Kontaktaufnahme überwiegten. Gute Nachricht für alle Menschen ohne iPhone: Ich war erfolgreich. Gewiss ein holpriger Start, bekamen wir den Stein irgendwann ins Rollen und ich verstand schon bald: „Série!“ und „Vitória!“

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